Tierschutzverein Mechernich e.V. - Rückblick 2017
An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleine Zeitreise ins Jahr 2017 gemeinsam unternehmen.
Tierschutzverein Mechernich – Info-Archiv 2017
Gabentisch 2017 im Tierheim
Mechernich, 01.12.2017
In der heutigen Zeit, wird es immer schwieriger, die Unterhaltung der Tierheime in Deutschland zu sichern.
Aus diesem Grunde stellen wir ab Montag, den 04.12.2017, im Tierheim Mechernich-Burgfey, Feytalstr. 305, einen Gabentisch für unsere Tiere auf.
Hier können tierliebe Menschen für unsere Schützlinge Ihre Weihnachtsgeschenke abgeben.
Unsere Tiere freuen sich über jede Dose Futter usw., die ihnen von den Menschen geschenkt werden.
Wir hoffen auf die Unterstützung der Bürger und unsere Tiere freuen sich auf Ihren Besuch.
Christmas Special - Gutschein Aktion
{gallery}beitrag/2017/013{/gallery}November 2017
In der Zeit vom 20.11.2017 bis zum 20.12.2017 gibt's auf Gutscheine wieder Sauber was drauf und wir wollen auch was Gutes tun, und zwar mit einer Spende ans Tierheim Mechernich
Zum Verschenken oder selber nutzen:
Ab einem 50 € Gutschein gehen 10 € ans Tierschutzverein Mechernich
Ab einem 100 € Gutschein gehen 20 € ans Tierschutzverein Mechernich
Ab einem 250 € Gutschein 50 € ans Tierschutzverein Mechernich
Ab einem 350 € Gutschein gibt es satte 70 €,- ans Tierschutzverein Mechernich
(Nur ein Gutschein pro Person. Der Gutschein kann erst am Folgetag eingelöst werden)
Autopflege Poschen, Uhlenbergweg 2, 53902 Bad Münstereifel
Weihnachts-Trödelmarkt 2017
November 2017
Am Samstag, den 02.12.2017 und Sonntag, den 03.12.2017, findet in der Zeit von 11 - 17 Uhr unser traditioneller Weihnachts-Trödelmarkt statt.
Für das leibliche Wohl in Form von Getränken und selbstgemachter Erbsensuppe ist gesorgt.
Gerne nehmen wir Kuchenspenden und Preise für unsere Verlosungen entgegen.
Wir werden wieder von der Musikgruppe "Eifelsound" unterstützt.
Trauriger Fund in Weilerswist: Flauschige Hundewelpen in Plastiktüte ausgesetzt
Ein Bericht der Kölnischen Rundschau vom 03.11.2017
Trauriger Fund in Weilerswist: Flauschige Hundewelpen in Plastiktüte ausgesetzt
Von Bernd Jost Zimmermann
"Was sind das für Menschen, die so etwas tun? Ich kann das nicht verstehen." Tom Walker, Unterbrandmeister der Weilerswister Feuerwehr, ist immer noch fassungslos darüber, dass Unbekannte am Samstagabend am Fachmarktzentrum in Weilerswist-Süd zwischen 19 und 22.30 Uhr vier Hundewelpen in einer Mülltüte entsorgt haben. Auch Reiner Bauer, der Leiter des Mechernicher Tierheims, ist über diese Tat empört und würde gerne wissen, wer so etwas tut.
Die Supermarkt-Mitarbeiterin informierte die Rettungsleitstelle Euskirchen. Die mobilisierte die Weilerswister Feuerwehr. Die Löschgruppe war gerade damit beschäftigt, einen Autobrand zu löschen. Deshalb holte einer der Feuerwehrleute in seinem privaten Auto die Hundetransportbox aus dem Gerätehaus und sammelte die Welpen ein.
Da die Gemeinde Weilerswist aber nur über einen unbeheizten Außenzwinger verfügt und die Temperaturen nachts schon recht niedrig sein können, nahm sich Unterbrandmeister Walker der etwa acht Wochen alten Mischlingswelpen an.
Auslauf in beheizter Garage
Er bastelte flugs in seiner beheizten Garage aus Schalbrettern einen geräumigen Auslauf und versorgte danach zwei Tage lang die vierbeinigen Findelkinder, bis das Weilerswister Ordnungsamt Kontakt zum Kreistierheim in Mechernich hergestellt hatte.
Walker und seine Lebensgefährtin besorgten in der Nachbarschaft spezielles Trockenfutter für die putzmunteren Welpen. Um welche Rasse es sich bei den Welpen handelt, ist unklar. Walker tippt darauf, dass es sich um einen Bordercollie-Mix handeln könnte.
Fast ein Drittel mehr Tiere als 2015
Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 04.01.17
Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins Mechernich, dankte den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, "die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen". Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
Tierschutzverein Mechernich präsentiert Jahresbericht 2016:
469 Tiere im System Kreistierheim aufgenommen - 108 Tiere konnten an Besitzer zurückgegeben werden
Mechernich - Seit rund zweieinhalb Jahren übernimmt der Tierschutzverein Mechernich im System Kreistierheim die Organisation von Aufnahme und Unterbringung der Fundtiere aus dem Kreis Euskirchen. Der aktuelle Jahresbericht präsentiert nun die Zahlen für 2016: Demnach wurden insgesamt 469 Tiere aufgenommen, 111 Tiere mehr als im Jahr 2015. 238 Tiere wurden im vergangenen Jahr vermittelt und 108 Tiere an ihre Besitzer zurückgegeben.
Bei den aufgenommenen Tieren handelt es sich um 367 Fundtiere, 40 Abgabetiere und 58 Verwahrtiere, also solche, die zum Beispiel aus Gründen des Tierschutzes oder der öffentlichen Sicherheit beschlagnahmt wurden. Die Fundtiere kamen vor allem aus Mechernich (106), Euskirchen (97) und Zülpich (39). Die Verwahrtiere stammen überwiegend aus Zülpich (27) und Euskirchen (16). So hatten Mitarbeiter des Kreisveterinäramtes und des Tierschutzvereins Mechernich im März 21 Katzen, drei Hunde und drei Kaninchen aus einem völlig verwahrlosten Haus in Bürvenich befreit.
Unter den 238 Tieren, die wieder abgegeben werden konnten, waren 200 Katzen, 22 Hunde, sechs Zwergkaninchen, drei Nymphensittiche und einige andere Tiere. An ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten 76 Hunde, 26 Katzen, eine Schlange, zwei Kaninchen, ein Schaf und eine Ziege. Aufgrund dieser Zahlen fordert der Mechernicher Tierschutzverein eine Kennzeichnungspflicht für Hunde allgemein und auch für Katzen.
27 der insgesamt 58 Verwahrtiere kamen im vergangenen Jahr aus Zülpich. Dort waren sie im März aus einem völlig verwahrlosten Haus befreit worden. Björn Hoss, Tierpflege im Mechernicher Tierheim, freute sich, dass es diesen beiden Hunden schon kurz nach der rettungsaktion wieder besser ging. Archivfoto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress
Zu den Aufgaben des Tierschutzvereins gehört neben der Aufnahme und Vermittlung von ausgesetzten oder abgegebenen Tieren auch die Hilfe bei der Vermittlung von Tieren aus privater Hand. So konnten die Tierschützer im vergangenen Jahr dabei helfen, etwa 89 Katzen und 69 Hunde privat weiterzuvermitteln.
Aktuell sind im Tierheim 41 Katzen, sieben Hunde, drei Ziegen, drei Schafe, ein Pony, zwei Esel, zwei Lauf-Enten, drei Kaninchen, fünf Chinchilla, zwei Hühner, ein Frettchen und eine Taube untergebracht. Hinzu kommen etwa 25 Katzen als sogenannte "Freigänger". Laut dem Jahresbericht brauche es dringend eine Kastrationspflicht für Katzen, denen Freilauf gewährt wird: "Ansonsten können die Tierschutzvereine diese Aufgabe kaum noch lösen."
Mit verschiedenen Baumaßnahmen hat sich im vergangenen Jahr einiges im Tierheim getan. So wurden etwa die Freiläufe am neuen Kleintierhaus fertiggestellt. Das Pony hat einen neuen Stall und einen Unterstellplatz bekommen sowie eine Unterbringungsmöglichkeit für Heu und Stroh. Außerdem wurde mit dem Bau der Ziegenställe begonnen, die 2017 fertiggestellt werden sollen. Dazu müssen noch etliche Meter der oberen Zaunanlage ausgewechselt werden.
Für die Aufgaben, die im Auftrag der Kommunen übernommen werden, fordert der Tierschutzverein eine kostendeckende Erstattung. "Hier sind wir mit dem System Kreistierheim auf einem sehr guten Weg", so die Bilanz im Jahresbericht. Letztendlich gilt der besondere Dank von Reiner Bauer, Vorsitzender des Tierschutzvereins, den ehrenamtlichen Helfern und den Arbeitern im Tierheim, "die einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, die Tiere zu versorgen".
pp/Agentur ProfiPress
(4. Januar 2017)
Den kompletten Arbeitsbericht für das Jahr 2016 als > .pdf-Datei
Neuer Kleintransporter für das Tierheim
{gallery}beitrag/2017/011{/gallery}Mechernich, 01.02.2017
Helmut Schumacher und Reiner Bauer holten am 31.01.2017 unseren neuen Kleintransporter in Paderborn ab, den wir dank der Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes in Bonn anschaffen konnten.
Unser alter Transporter hat jetzt ein Alter von 17 Jahren erreicht und hat uns nie im Stich gelassen.
Deutscher Tierschutzbund in tiefer Trauer: Wolfgang Apel ist verstorben
Deutscher Tierschutzbund, 06.02.2017
Nach langer schwerer Krankheit ist der Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, am vergangenen Samstag in seiner Heimatstadt Bremen verstorben. Der Tierschutz hat eine herausragende Persönlichkeit verloren. Das Präsidium, die Landesverbände, die Mitgliedsvereine und die Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes sind tief betroffen und trauern mit den Angehörigen.
Wolfgang Apel (65) hat in den Jahrzehnten seines Engagements den Tierschutz in Deutschland maßgeblich geprägt und den Deutschen Tierschutzbund zu Europas größtem und einflussreichstem Tier- und Naturschutzdachverband gemacht.
Seine Aktivitäten bleiben unvergessen. Beispielhaft waren der Kampf gegen die Käfighaltung von Legehennen und gegen die qualvollen Tiertransporte quer durch Europa. Zu einem seiner größten Erfolge in seiner Amtszeit als Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gehörte die Einführung des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz. Wolfgang Apel hat sich stets konsequent für das Wohl der ihm anvertrauten Mitgeschöpfe eingesetzt, meist weit über seine eigenen psychischen und physischen Grenzen hinaus. Er war ein Vorbild für alle Tierschützerinnen und Tierschützer. Die von ihm initiierten Projekte, wie das Tierschutzzentrum in Odessa (Ukraine) und seine Aktivitäten in Kiew (Ukraine) und in anderen Ländern Europas belegen, dass Tierschutz für ihn keine Grenzen kannte. Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit 1978 war er ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Seit 1988 war er im Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung.
Mit Wolfgang Apel verliert der Tierschutz eine herausragende Persönlichkeit.
Hier finden Sie die komplette Mitteilung des > Deutschen Tierschutzbundes
Polizei ermittelt: Illegale Schlingenfalle sollte Füchse im Kreis Euskirchen töten
Ein Bericht der Kölnischen Rundschau (Kreis Euskirchen) vom 10.05.2017
Von Bernd Jost Zimmermann
Mit einer sich zuziehenden Drahtschlinge sollte an diesem Hühnerzaun wohl ein Fuchs gefangen werden. Reiner Bauer vom Tier-schutzverein Mechernich ist entsetzt. Er informierte die Polizei. (Foto: Zimmermann)
Kreis Euskirchen - Seinem Federvieh bietet ein Hobbytierhalter aus dem Kreis Euskirchen ein wahres Paradies: Die Hühner und ihr Hahn können sich frei im satten grünen Gras bewegen, haben sogar extra einen Komposthaufen, auf dem sie nach Herzenslust scharren können.
Doch wo freilaufende Hühner leben, da gibt es auch immer Räuber, die den Hühnern an die Hälse wollen. Und irgendwer hat diesen Räubern offenbar ganz drastisch der Kampf angesagt.
Mit einer Falle, die laut Polizeisprecher Norbert Hardt eindeutig eine Straftat gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes bedeutet. Wer die Falle gebaut hat, das ist allerdings keineswegs klar. Das versucht die Polizei noch zu ermitteln.
Durch ein eigens unter dem Zaun gegrabenes Loch, hinter dem sich im Innern des Hühnerfreilaufs ein Käfig mit laut Ermittlungen der Polizei einem Köder befand, sollte offenbar ein Fuchs angelockt und zur Strecke gebracht werden. Die Öffnung unter dem Zaun war durch eine illegale Drahtschlinge gesichert, in der sich der Fuchs verfangen sollte.
Bauer: Darin verreckt ein Tier ganz elend
Aufmerksame Passanten bemerkten die am Zaun befestigte Schlinge und entfernten. Wenige Tage später hing eine neue Drahtschlinge an dem Loch, ebenfalls so konstruiert, dass einem potenziellen Hühnerdieb der qualvolle Erstickungstod gedroht hätte.
Die Spaziergänger verständigten den Vorsitzenden des Mechernicher Tierschutzvereins, Reiner Bauer, der sich mit einem weiteren Tierschützer vor Ort ein Bild machte und dann die Polizei verständigte und Anzeige erstattete. Bauer war entsetzt: "Es ist eine Sauerei. In solch einer Schlinge verreckt ein Tier ganz elend. Das muss bestraft werden. Man kann sein Federvieh doch auch mit Lebend-Fallen schützen."
Lesen Sie den kompletten Bericht als > .pdf-Datei
Gesamtschüler bauten Insektenhotel
Ein Bericht der Agentur ProfiPress (www.mechernich.de) vom 23.06.2017

Zu Recht stolz sind die Mechernicher Gesamtschüler auf das von ihnen gebaute Insektenhotel und ihren aktiven Beitrag zum Tierschutz.
Das Mechernicher Tierheim bietet nun auch Krabbeltieren Unterschlupf
Mechernich - Die Outdoor-/Tierheim-AG der Gesamtschule der Stadt Mechernich trifft sich jeden Mittwoch im ständig wechselnden "grünen Klassenzimmer". Neben Wanderungen, Geo-Caching, Stockbrot-Backen sowie Schlittenfahren und Schneeballschlachten im Winter zählt auch der wöchentliche Besuch des Mechernicher Tierheimes zu den Aktivitäten.
In Begleitung von Lehrerin Martina Herbrand striegeln die 18 Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe mit Begeisterung die Ponys und Esel und verwöhnen die Schafe und Ziegen mit frisch gepflücktem Gras. In den vergangenen Wochen aber wurde ein besonderes Projekt realisiert. Die Schüler bescherten den eher wenig beachteten Insekten ein Heim auf dem Gelände des Tierheimes und bauten aus Europaletten ein großes Insektenhotel.
Es wurde geschliffen, gesägt, gestrichen und geschraubt, außerdem schnitten die Kinder den Standort frei. Die Inneneinrichtung für ihr Insektenhotel fanden die Schüler auf ihren zahlreichen Wanderungen. Sie sammelten Tannenzapfen, Schilfrohr, Fruchtbecher der Buche, Eicheln und Holzstücke, die angebohrt wurden, so dass auch Wildbienen hier ein neues Zuhause finden können.
Der Planung des Insektenhotels gingen viele Recherchen über das richtige Füllmaterial voraus. Zudem wurden auch detaillierte Baupläne in Gruppenarbeit gezeichnet.
Die Tierheim-AG freut sich freut sich ab jetzt auf viele kleine Besucher. Die Schüler sind stolz, dass sie sich im Tierheim Mechernich aktiv für den Tierschutz einsetzen können.
Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
pp/Agentur ProfiPress
(23. Juni 2017)
Alten Hund an der Autobahn ausgesetzt
{gallery}beitrag/2017/007{/gallery}Ein Bericht der Agentur ProfiPress vom 27.06.2017
Wer kennt diesen Hund, der am Samstag an der Autobahn zwischen Mechernich und Wißkirchen ausgesetzt worden ist?
Hilfloses Tier ist blind und fast taub - Tierschutzverein Mechernich hat Belohnung ausgesetzt
Mechernich - Ein besonders unbarmherziger Fall von Tieraussetzung beschäftigt den Tierschutzverein (TSV) Mechernich: Am Samstag, 24. Juni wurde auf dem Autobahnrastplatz "Zum Grünen Winkel" zwischen Wisskirchen und Mechernich ein herrenloser, blinder und fast tauber Huskymix aufgefunden.
"Da der Hund an einem Baum angeleint war, ist davon auszugehen, dass er ausgesetzt wurde", sagt erster Vorsitzender Reiner Bauer.
Blind und fast taub ist der Huskymix, um den sich jetzt Mitarbeiter des Mechernicher Tierheims kümmern. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Der TSV Mechernich hat für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des herzlosen Halters führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Wer entsprechende Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit dem Tierschutzverein in Verbindung zu setzen: Tel. 0 24 43/90 12 78, Fax 0 24 43/90 12 79, www.tsv-mechernich.de
Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
pp/Agentur ProfiPress
(27. Juni 2017)

